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Ithaka ist kontinuierlich bewohnt seit 6000 Jahre. In Verhältnis zu verschiedenen Perioden und Bedingungen, hat die Zahl der Bewohner immer geschwankt, aber, auch in düstere Zeiten ist die Insel niemals entvölkert gewesen.

 

Ruinen in Nord Ithaka weisen auf Leben seit der Neolithischen Periode (4000 – 3000 v.C). Organisiertes Leben zeigt sich auch beim frühen Hellenischen Kultur (3000 – 2000 v.C) sowie Spuren einer Siedlung, einer Straße, einer Stadtmauer bei Pilikáta und zahlreiche Funde bei Loísos Grote bezeugen. Nach schriftlichen Zeugnisse sowie aus vielfältige archäologische Funde aus den Ausgrabungen vom 19. und 20. Jahrhundert, Ithaka erreicht ihre Höhepunkt in der Vormykenische Periode (2000 – 1500 v.C) und besonders so in der Mykenischen Periode (1500 – 1100 v.C).  Ithaka war die Hauptstadt des Kefalinischen Staates, welcher alle umliegende Inseln mit einbezogen hat, sowie Teile der Festland. Eins der Mächtigsten Staaten dieser Periode. Die Insel Bewohner waren als große Seefahrer und Forscher gekennzeichnet. Nach dem Verfall des Kafalinischen Staates, Ithaka ist von dem Volk der Dorier eingenommen (Dorische Periode 1100 – 800 v.C). Während der Alt Griechischen Höhepunkt Periode (800 – 180 v.C) ist der Verfall weiter fortgesetzt worden – als Folge der Dorischen Besatzung – dennoch das organisierte Leben auf die Insel hört nicht auf, besonders in dem Norden.

 

Die Römische Besatzung (180BC – 394 v.C) ändert diese Situation nicht. Die Insel ist weiter bewohnt und gehört der Provinz von Illyrien. Die meisten Bewohner leben am nördlichen Teil der Insel. Dem Spuren der Verehrung an Gottheiten und Odysseus selbst nach,  Götzendienst herrscht bis zu den letzten Jahren der Besatzung. Die Römer bleiben auf der Insel bis 394 n.C. Von 394 n.C. an, Ithaka wird dem Byzantinischen Reich gehören. Das Christentum wird eingeweiht und viele Kirchen und Kloster werden errichtet. In der Byzantinischen Periode (394-1185 n.C) Ithaka wird von Kefalonia annektiert und gehört der Provinz von Epirus. Die Besatzung Ithakas und der benachbarten Inseln von den Normanden (1185-1204) setzt die Grenzen des Mittelalters, mit wiederholten aber kurzen Besatzungen. Im Mittelalter, wegen der wiederholten Piraten Invasionen, gab es eine bedeutsamen Verringerung der Bevölkerung.

Im Jahre 1479 besetzen die Türken die Inseln Lefkas, Kefalonia, Ithaka, Zakynthos, setzen sie Siedlungen in Brand, plündern, töten und ziehen ab mit Gefangenen zum Kolonisierung Konstantinopels. Da die meisten der Überlebenden die Insel danach verlassen, wird Ithaka fast entvölkert. Im Jahre 1499, der Krieg zwischen Türkei und Venedig beginnt und Ithaka mit den benachbarten Inseln werden von spanischen und venezianischen Flotten belagert. Von 1500 fängt die allmähliche Besatzung der Inseln an und im Jahre 1503, Ithaka, Kefalonia und Zakynthos werden von Venezien wie Lefkas von der Türkei eingenommen. Im 1504 beginnt die venezianische Souveränität und mit Beweggründe die Abtretung von Land und Steuerbefreiung für 5 Jahre, eine neue Bevölkerung wird angezogen.

 

Direkt nach der Durchsetzung der Französischen Revolution, werden die Sieben Insel von den Französischen Demokraten (1797-1798) eingenommen. Sie werden Verwaltungsgemäß geteilt und die Präfektur  Ithakas wird errichtet, welche die Inseln Kefalonia und Lefkas einbezieht, sowie Ortschaften vom Festland. Am Anfang nehmen die Insel Bewohner die Franzosen mit Begeisterung die für die Modernisierung der Verwaltung und der Justiz sorgen. Neue Ideen treten auf, neue Systeme, neue soziale Auffassungen. Ende 1798 werden die Franzosen von  Russen und Türken, die zu der Zeit alliierte Mächte waren, reibungslos nachgefolgt. Der Ionische Staat wird errichtet, mit Korfu als Hauptstadt, die Regierungsform ist Demokratisch und die Macht ist von einem 14gliederingen Senat ausgeübt, in welches Ithaka durch einen Repräsentanten repräsentiert wird. Ab diesen Zeitpunkt an, wird der Seefahrt ein großer Antrieb gegeben als die Ithakische Schiffe nun frei die Meere zu überfahren sind.

 

Im Jahre 1809, nach langer Belagerung, wird Ithaka und die übrige Inseln des Ionisches Meeres von den Engländern eingenommen. Der unabhängige Staat „Vereinigte Staate der Ionischen Inseln“ wird unter Englischer Besatzung errichtet (1809-1864) welcher verfassungsgerecht nach der Regierungsform aus dem Jahre 1817 regiert würde. Während des Griechischen Aufstands gegen die Türkei, viele Kämpfer sowie Bevölkerungen aus dem Festland finden in Ithaka Zuflucht, wo ein liberaler Geist herrschte. Viele Einheimische nehmen Teil in der Flotte und der Armee der Rebellen und 27 von denen werden zwischen die Gründungsmitglieder der „Gesellschaft der Freunden“ erwähnt („Filikí Etairía“: Die Gesellschaft durch welche der Geist und die Mitteln für den Kampf erschaffen würden). Die Bevölkerung wächst ständig und am Ende dieser Periode erreicht sie die 15000 Bewohnern. Der erste Kern von Emigranten die nach Rumänien umsiedeln wird geformt, die prozentzahl der Seemänner wächst und viele Einheimische nehmen bedeutende Stellen in der Wirtschaft und Wissenschaft von Europäischen Länder. Ithaka ist auf dem Weg der Modernisierung und macht große Vorschritte als Handels und See Macht. Die Ausbildung der Jugend findet in Private und Gemeinschaftliche Schulen statt, die in größeren Siedlungen gegründet sind, Straßen und Werften sind gebaut, die Güterherstellung verbessert sich, der Austausch mit anderen Orten wächst und die Fortschritte im Sozialen und Wirtschaftlichen Leben machen sich merkbar.

 

Die Vereinigung der Ionischen Inseln mit Griechenland findet am 21en Mai 1864 statt. Der Machtwechsel hat einen festlichen Charakter mit Lobgesang und Beschießungen. 100 junge Eiheimische bilden eine Kompanie und übernehmen die Bewahrung der Ordnung. Am Ende des 19en Jahrhunderts die Auswanderung zu den Donauländern, Russland und Rumänien, nimmt große Dimensionen. Die Ithakische Kolonie besteht aus ungefähr 1000 Menschen die bedeutende Stellen in der Seefahrt, den Wein, Olivenöl und Korinther Handel besitzen. Auf Ithaka beschäftigen sich die Einheimischen mit der Bebauung,  Viehzucht, Handel, Kunst und zusätzlich mit der Fischerei.

 

Anfang des 20. Jahrhunderts, Bau und Verwertung von existierten Bauten wird auf neue Basis ausgeführt. Bei den neuen Werken werden Schulen in jedem Dorf gebaut, Hochschulen, Wassernetz, Elektrizitätswerk in Vathi und Straßennetz. Als sich die Bildung verbesserte, das intellektuelle Leben würde intensiver. Im Jahre 1910 wird in Vathi die Philharmonie  gegründet und 1928  werden die ersten Ausgaben der örtlichen Tageszeitung sowie die ersten regelmäßigen Ausgaben der Ithaka Verband. Während des ersten Welt Krieges viele Schiffe gehen verloren und die Möglichkeit von Gütertransport von der Insel nach anderen Häfen wird stark beschränkt. Gleichzeitig beginnt der Verfall der Donau Kolonien während die Auswanderung nach Amerika, Süd Afrika und Australien, nimmt stark zu. Die einheimische Bevölkerung wird reduziert sowie alle Herstellungskräfte. Während des 2. Welt Krieges, als Griechenland von den Mächten der Achse besetzt wird, die sieben Inseln werden von Italien eingenommen. Bald sind Widerstands Gruppen gebildet und Ithaka beteiligt sich im Nationalen Widerstand mit vielen Opfern. 1943 werden die Italiener von Deutschen ersetzt und sie bleiben auf der Insel bis zur Befreiung und Niederlage der Achse (1944). Während der Besatzungszeiten, hat die isolierte Bevölkerung den Anbau der eine gewisse Aufschwung erweist, als einzige Überlebenschance. Dennoch, nach der Befreiung, viele Bewohner verlassen die Insel um zu emigrieren oder, um sich der Schifffahrt zu widmen.

 

Im August 1953, die katastrophale  Erdbeben verwüsten das größte Teil Ithakas. Der Wiederaufbau beginnt jedoch sofort, durch die entscheidenden Handlungen des damaligen Bürgermeisters Nikolaos Kolyvás,  mit Einnahmequellen die Geldüberweisungen von Seemänner und Emigranten und die finanzielle Teilnahme von Institutionen und Prominenten aus den Europäischen Ländern. Die Verringerung der Bevölkerung hielt trotzdem an bis sie sich bei 3000 Menschen in die letzten Jahre stabilisiert hat. 

 

 

Historisches Archiv Ithakas

Das Material des historischen Archiven Ithakas besteht aus ungefähr 1.500.000 Dokumente, welche eine historische Periode von den Anfängen des 17en Jahrhunderts bis heute einbeziehen. Es handelt sich nicht um ein „großes Archiv“ aber, es hat eine Eigenschaft zu aufweisen die jeder Aufmerksamkeit wert ist. Es hat den Vorteil eins der vollständigsten Archive der Ionischen Inseln zu sein. Diese Vollständigkeit und ihrer Bewahrung durch besonders schwierige Jahrhunderte (Kriege, Erdbeben, Politische und Staatliche Erschütterungen usw.) ist fast ausschließlich dem historischen und kulturellen Bewusstsein der Menschen aus Ithaka zu verdanken. Dieses reiche Material, nach einer ersten Sortierung die in den letzten zehn Jahren unter Aufsicht des Nationalen Institut für Forschung aufgearbeitet worden ist, teilt sich in drei Einheiten.

A) Verwaltungsarchiv  (Archiv der Venezianischen Verwaltung, Verwaltungsarchiv der Jahre 1797-1817, Verwaltungsarchiv des Griechischen Staates)

B) Notarielles Archiv

C) Urkunden Archiv

D) Archiv der Kirche.


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